SBF See Fragebogen 4

SBF See Fragebogen 4

Hier kannst du dir vom SBF See Fragebogen 4 herunter laden: FB4 SBF-See

Fragen- und Antwortenkatalog für den amtlichen Sportbootführerschein-See, gültig für Prüfungen ab Mai 2012 bzw. 16.01.2013

Fragebogen 4

Antwort a. ist immer richtig

  1. Wie lang ist die Dauer eines langen Tons ()?
    1. Etwa 4 – 6 Sekunden.
    2. Etwa 2 – 6 Sekunden.
    3. Etwa 1 – 2 Sekunden.
    4. Etwa 6 – 8 Sekunden.
  1. Welche Bedeutung hat folgendes Tafelzeichen?
    1. Haltegebot vor beweglichen Brücken, Sperrwerken und Schleusen.
    2. Dauernde Sperrung einer Teilstrecke der Wasserstraße.
    3. Gebot zur Abgabe eines langen Signaltons.
    4. Weiterfahrt für Sportfahrzeuge verboten.
  1. Wie kann mitgeholfen werden, die Lebensmöglichkeiten der Pflanzen- und Tierwelt in Gewässern und Feuchtgebieten zu bewahren und zu fördern?
    1. Durch umweltbewusstes Verhalten und Beachtung der “Zehn goldenen Regeln für das Verhalten von Wassersportlern in der Natur”.
    2. Durch umweltbewusstes Verhalten und Beachtung der “Zehn Grundregeln für den Wassersport”.
    3. Durch umsichtiges Verhalten und Beachtung der Verkehrsvorschriften.
    4. Durch vorausschauendes Fahren und Ausweichen entsprechend der Verkehrsvorschriften.
  1. Wie viel Ankerkette bzw. -leine soll man unter günstigen Verhältnissen beim Ankern an einem geschützten Ankerplatz ausstecken?
    1. Mindestens die dreifache Wassertiefe bei Kette oder die fünffache bei Leine.
    2. Mindestens die fünffache Wassertiefe bei Kette oder die dreifache bei Leine.
    3. Mindestens die dreifache Wassertiefe bei Kette oder die vierfache bei Leine.
    4. Mindestens die vierfache Wassertiefe bei Kette oder die fünffache bei Leine.
  1. Die Ladekontrolllampe erlischt nach dem Starten nicht. Was könnte die mögliche Ursache sein?
    1. Lichtmaschine bzw. Regler der Lichtmaschine defekt.
    2. Zu hohe Motordrehzahl.
    3. Keilriemen gerissen und hoher Stromverbrauch.
    4. Anlasser ist nach dem Starten ausgefallen.
  1. Welche Einstellung führt bei Bootsmotoren zu einem besonders hohen Schadstoffausstoß und sollte unbedingt vermieden werden?
    1. Verringerter Luftanteil beim Luft-Kraftstoff-Gemisch; erhöhter Ölanteil beim Mischungsverhältnis bei Zweitaktmotoren.
    2. Erhöhter Luftanteil beim Luft-Kraftstoff-Gemisch; erhöhter Ölanteil beim Mischungsverhältnis bei Zweitaktmotoren.
    3. Normales Luft-Kraftstoff-Gemisch; normales Mischungsverhältnis bei Zweitaktmotoren.
    4. Erhöhter Luftanteil beim Luft-Kraftstoff-Gemisch; verringerter Ölanteil beim Mischungsverhältnis bei Zweitaktmotoren.
  1. Welcher Feuerlöscher ist für Sportboote zweckmäßig und wie oft muss man einen Feuerlöscher überprüfen lassen?
    1. ABC-Pulver- und Schaumlöscher, mindestens alle 2 Jahre.
    2. Feuerlöscher mit Löschschaum, mindestens einmal pro Jahr.
    3. CO2-Feuerlöscher, mindestens alle 2 Jahre.
    4. ABC-Pulverlöscher, mindestens einmal pro Jahr.

 

 


  1. Wer ist für die Befolgung der Verkehrsvorschriften verantwortlich?
    1. Der Fahrzeugführer oder sein Stellvertreter.
    2. Der Fahrzeugführer und sein Stellvertreter.
    3. Der Fahrzeugführer und jeder sonst Verantwortliche.
    4. Der Fahrzeugführer oder jeder sonst Verantwortliche.

Welches Fahrzeug führt diese Lichter?
Maschinenfahrzeug in Fahrt von weniger als 50 m Länge

    1. Maschinenfahrzeug in Fahrt von weniger als 50 m Länge.
    2. Maschinenfahrzeug in Fahrt von 50 und mehr Meter Länge.
    3. Ein manövrierunfähiges Fahrzeug in Fahrt.
    4. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug mit Fahrt durchs Wasser von 50 und mehr Meter Länge.

Welche Lichter führen manövrierunfähige Fahrzeuge von 12 und mehr Meter Länge in Fahrt, ohne Fahrt durch das Wasser?

    1. Zwei rote Rundumlichter senkrecht übereinander.
    2. Zwei rote Rundumlichter senkrecht übereinander und zusätzlich die Seitenlichter und das Hecklicht.
    3. Drei rote Rundumlichter senkrecht übereinander.
    4. Drei rote Rundumlichter senkrecht übereinander und zusätzlich die Seitenlichter und das Hecklicht.

Welches Fahrzeug führt diese Lichter?
Ein Grundsitzer von weniger als 50 m Länge

    1. Ein Grundsitzer von weniger als 50 m Länge.
    2. Ein manövrierbehindertes Fahrzeug.
    3. Ein manövrierunfähiges Fahrzeug in Fahrt.
    4. Ein Grundsitzer von 50 m und mehr Meter Länge.

Wie hat sich ein Maschinenfahrzeug im freien Seeraum oder außerhalb des Fahrwassers gegenüber einem in Sicht befindlichen manövrierbehinderten Fahrzeug zu verhalten, wenn die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes besteht?

    1. Das Maschinenfahrzeug muss ausweichen.
    2. Das Maschinenfahrzeug muss Kurs und Geschwindigkeit beibehalten.
    3. Das Maschinenfahrzeug muss seinen Kurs nach Steuerbord ändern.
    4. Das Maschinenfahrzeug muss seine Fahrt verringern.

Welche örtlichen Sondervorschriften zusätzlich zur Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und zur Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO) gibt es und was ist darin geregelt?

    1. Die Bekanntmachung der Wasser- und Schifffahrtsdirektionen (WSD) Nord und Nordwest zur Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO) und zur Schifffahrtsordnung Emsmündung (EmsSchO), die besondere örtliche Regelungen enthalten und Hinweise für die einzelnen Seeschifffahrtsstraßen geben.
    2. Die Nachrichten für Seefahrer (NfS), herausgegeben vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, sowie die Bekanntmachungen für Seefahrer (BfS) der örtlich zuständigen Wasser- und Schifffahrtsämter, die auf alle Veränderungen hinsichtlich Betonnung, Befeuerung, Wracks und Untiefen sowie auf die Schifffahrt betreffende Maßnahmen und Ereignisse hinweisen.
    3. Die nautische Veröffentlichung “Sicherheit auf dem Wasser”, herausgegeben durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), mit wichtigen Regeln und Tipps für Wassersportler.
    4. Das Seesicherheitsuntersuchungsgesetz sowie die Verordnung über die Sicherung der Seefahrt, die jeweils wichtige Vorschriften über das Verhalten nach einem Zusammenstoß auf den jeweiligen Seeschifffahrtsstraßen enthalten.

Wie lautet das “allgemeine Gefahr- und Warnsignal”?

    1. Zwei Gruppen von je einem langen und vier kurzen Tönen.
    2. Zwei Gruppen von je drei langen Tönen.
    3. Zwei Gruppen von je vier kurzen Tönen.
    4. Zwei Gruppen von je einem kurzen und vier langen Tönen.

Wie haben sich Fahrzeuge zu verhalten, die in ein Fahrwasser einlaufen, ein Fahrwasser queren, im Fahrwasser drehen oder ihre Anker- und Liegeplätze verlassen?

    1. Sie haben die Vorfahrt der dem Fahrwasserverlauf folgenden Fahrzeuge zu beachten.
    2. Sie haben die Vorfahrt vor den Fahrzeugen im Fahrwasser.
    3. Sie haben einen kurzen Ton als Achtungssignal abzugeben.
    4. Sie haben ihr Manöver so durchzuführen, dass andere Fahrzeuge nicht behindert werden.

Wie haben Segelfahrzeuge im Fahrwasser, die nicht deutlich der Richtung eines Fahrwassers folgen, untereinander auszuweichen?

    1. Sie haben untereinander nach den Regeln der KVR auszuweichen, wenn sie dadurch vorfahrtberechtigte Fahrzeuge nicht gefährden oder behindern.
    2. Sie haben untereinander nach den Regeln der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung auszuweichen, wenn sie dadurch vorfahrtberechtige Fahrzeuge nicht gefährden oder behindern.
    3. Sie haben untereinander nach den Regeln der Schifffahrtsordnung Emsmündung auszuweichen, wenn sie dadurch vorfahrtberechtigte Fahrzeuge nicht gefährden oder behindern.
    4. Sie haben untereinander nach den Regeln der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung auszuweichen, wenn sie dadurch vorfahrtberechtigte Fahrzeuge nicht gefährden oder behindern.

Wo ist das Überholen verboten?

    1. An Engstellen, unübersichtlichen Krümmungen, in Schleusenbereichen, innerhalb durch Überholverbotszeichen gekennzeichneter Strecken, in der Nähe nicht frei fahrender Fähren in Fahrt.
    2. An Engstellen, unübersichtlichen Krümmungen, in Schleusenbereichen, innerhalb durch Überholverbotszeichen gekennzeichneter Strecken, in der Nähe nicht frei fahrender Fähren in Fahrt und außerhalb des Fahrwassers.
    3. An Engstellen, unübersichtlichen Krümmungen, in Schleusenbereichen, innerhalb durch Überholverbotszeichen gekennzeichneter Strecken, in der Nähe nicht frei fahrender Fähren in Fahrt, und in Verkehrstrennungsgebieten.
    4. An Engstellen, unübersichtlichen Krümmungen, innerhalb durch Überholverbotszeichen gekennzeichneter Strecken und in Nationalparks und besonders ausgewiesenen Naturschutzgebieten.

Welche Bedeutung haben folgende Sichtzeichen?
Schutzbedürftige Anlage Schutzbedürftige Anlage

    1. Schutzbedürftige Anlage.
    2. Dauernde Sperrung einer Teilstrecke der Seeschifffahrtsstraße.
    3. Dauernde Sperrung der Seeschifffahrtsstraße.
    4. Außergewöhnliche Schifffahrtsbehinderung.

Welche Bedeutung hat folgendes Schallsignal und was ist zu beachten: Brücke, Sperrwerk, Schleuse kann vorübergehend nicht geöffnet werden; Fahrt unterbrechen, Freigabe abwarten?

    1. Brücke, Sperrwerk, Schleuse kann vorübergehend nicht geöffnet werden; Fahrt unterbrechen, Freigabe abwarten.
    2. Ein Ausweichpflichtiger wird vom Vorfahrtberechtigten auf seine Ausweichpflicht hingewiesen; sofort Ausweichmanöver einleiten.
    3. Bleib-weg-Signal, Gefahr durch gefährliche Ladung; sofort den Gefahrenbereich verlassen. Offenes Feuer vermeiden (Explosionsgefahr).
    4. Brücke, Sperrwerk, Schleuse wird zur Öffnung vorbereitet; Fahrt fortsetzen.

Welche Bedeutung hat folgendes Schallsignal Sperrung der Seeschifffahrtsstraße, Weiterfahrt verboten?

    1. Sperrung der Seeschifffahrtsstraße, Weiterfahrt verboten.
    2. Einfahrt in Schleuse oder Anlage gesperrt, auf Freigabe warten.
    3. Ein Ankerlieger bei schlechter Sicht, vorsichtig weiter navigieren.
    4. Fahrzeug des öffentlichen Dienstes, anhalten.

Welche Kennung und Farbe haben die Feuer der Leuchttonnen an der Steuerbordseite des Fahrwassers?

    1. Grünes Blitzfeuer, Funkelfeuer oder unterbrochenes Feuer in Gruppen.
    2. Grünes Blitzfeuer, Funkelfeuer oder Festfeuer.
    3. Grünes Blitzfeuer, Funkelfeuer oder schnelles Funkelfeuer.
    4. Grünes Blitzfeuer, Funkelfeuer oder Blinkfeuer.

Welche Bedeutung hat folgendes Schifffahrtszeichen?
Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Westquadrant

    1. Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Westquadrant.
    2. Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Ostquadrant.
    3. Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Nordquadrant.
    4. Kennzeichnung einer allgemeinen Gefahrenstelle, Südquadrant.

Wie navigiert man mittels eines Quermarkenfeuers?

    1. Beim Übergang vom Ankündigungssektor in den Kursänderungssektor die Kursänderung vornehmen.
    2. Beim Erreichen des Ankündigungssektors die Kursänderung vornehmen.
    3. Beim Erreichen des Kursänderungssektors den Kurs beibehalten.
    4. Beim Erreichen des Ankündigungssektors Ober- und Unterfeuer in Deckung halten.

Was versteht man unter einem Gleichtaktfeuer?

    1. Lichterscheinung und Verdunkelung von gleicher Länge.
    2. Lichterscheinung kürzer als Verdunkelung.
    3. Lichterscheinung länger als Verdunkelung.
    4. Lichterscheinung zweifach länger als Verdunkelung.

 


  1. Was versteht man unter Windversetzung?
    1. Die Versetzung des Schiffes über Grund in Richtung und Distanz.
    2. Die Versetzung des Schiffes vom Magnetkompasskurs.
    3. Die Versetzung des Schiffes durch das Wasser in Richtung und Distanz.
    4. Die Richtung und Stärke des Windes und der Windsee.

Wo sind für einen bestimmten Ort die Angaben über Hoch- und Niedrigwasserzeiten und den Tidenhub zu finden?

    1. In den Gezeitentafeln oder dem Gezeitenkalender des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.
    2. In der Flutvorhersage des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.
    3. Im Gezeitenatlas des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.
    4. Im Mondphasenkalender der Bundesanstalt für Gewässerkunde.

Was ist in amtlichen Wetterberichten unter “schwerem Sturm”, “orkanartigem Sturm” und “Orkan” zu verstehen?

    1. Windstärken 10, 11 und 12 der Beaufortskala.
    2. Windstärken 9, 10 und 11 der Beaufortskala.
    3. Windstärken 11, 12 und 13 der Beaufortskala.
    4. Windstärken 8, 9 und 10 der Beaufortskala.

Welche Informationen können über das Automatische Identifikationssystem (AIS) ausgetauscht werden?

    1. Schiffsdaten (statisch und dynamisch), reisebezogene Daten.
    2. Schiffsdaten (statisch und dynamisch), Wetterdaten.
    3. Schiffsdaten (statisch), reisebezogene Daten.
    4. Schiffsdaten (dynamisch), Wetterdaten.

Wie verhindert man das Überbordfallen von Personen bei starkem Seegang?

    1. Sicherheitsleinen bzw. -gurte spannen, Sicherheitsgurt anlegen und an den dafür vorgesehenen Stellen einpicken.
    2. Sicherheitsleinen bzw. -gurte spannen, Besatzung an Deck sammeln. Rettungswesten anlegen.
    3. Sicherheitsleinen bzw. -gurte aufschießen, Sicherheitsgurt anlegen und in die Reling einpicken.
    4. Besatzung in der Plicht versammeln, Rettungswesten anlegen, Sicherheitsleinen bzw. -gurte spannen.

Was bedeutet folgendes Flaggensignal?
Fahrzeug in Seenot

    1. Fahrzeug in Seenot.
    2. Fahrzeug des öffentlichen Dienstes.
    3. Fahrzeug mit gefährlichen Gütern.
    4. Fahrzeug verlässt Liegeplatz.

 

Veröffentlicht von

www.segelpodcast.com

Bei Segelpodcast.com von und mit Monika Bubel bekommst du mein gesamtes Segel Wissen und das von meinen Interviewpartnern. Egal ob du schon segelst oder es lernen möchtest, hier bist du genau richtig, wenn du in erlebten Geschichten mehr übers Segeln erfahren möchtest. Bootsführersschein. Sicherheit. Bordleben sind nur einige der Themen. Ich berichte auch von meinen aktuellen Erlebnissen unterwegs und werde immer mal wieder über meine Lieblinge die Wale und Delfine reden. Ich freue mich auf DICH. Einschalten. Zuhören. Relaxen. Lernen. Inspirieren lassen. Tun und FREIHEIT leben. Ich freue mich auf deine Kommentare, Monika

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