032 – Sabbatical für 5 Monate

032 – Sabbatical für 5 Monate

In Folge 032 – Sabbatical für 5 Monate möchte ich mal ein ganz spannendes Thema aufgreifen. Wie kann ich mir den Traum einer längeren Segelreise erfüllen, wenn ich angestellt bin.

Und erzählen möchte ich dir die Geschichte von Klaus und Martina (die Namen sind erfunden) aus der Nähe von Berlin, die ich bei meinem letzten Törn in Schweden mitten im Göta Kanal kennen gelernt habe. Wir drei von der Bavaria 40 Cruiser wurden von dem Ehepaar um die 50 eingeladen und sie erzählten uns ihre Geschichte.

 

Am Anfang steht der Traum einer längeren Auszeit und Segelreise. Klaus segelt schon ewig und auch Martina fühlt sich wohl auf einem Boot. Sie haben seit einiger Zeit ein 31 Fuss Boot mit Mastlegevorrichtung. Wir sitzen unter der Kuchenbude im Cockpit etwas Knabberzeug und eine Kerze stehen auf dem ausgeklappten Cockpittisch, der auch mit einer Decke und Blumen versehen ist.

Klaus fängt an zu erzählen, von ihrer bisherigen Reise durch die ganzen Kanäle von Potsdam auf die Ostsee und dem Segeln hoch nach Stockholm über ein paar Inseln, was sie schon alles gesehen haben und schwärmt so richtig. Seine Augen leuchten.

Seit einiger Zeit sind sie nun im Göta Kanal unterwegs und lassen sich viel Zeit.

Er erzählt eine Story, wo er Einheimische zum Nachdenken gebracht hat, weil er eine Strecke fuhr, auf der er mit seinem Mast gar nicht durch kommen konnte. Vermutlich warten die Einheimischen heute noch bis er und seine Frau mit dem Boot wieder zurück kommen, aber Klaus hatte kurzerhand den Mast gelegt und konnte an sein Ziel gelangen, was ihn und auch uns köstlich amüsiert hat.

Nach einer Weile frage ich nach seinem Beruf. Er stammt aus einer Familie, die eine Werkstatt hatten und kennt sich super gut mit Lastkraftwagen aus, da die Selbständigkeit für ihn recht unbefriedigend wurde, hat er sich vor Jahren entschlossen in ein Angestelltenverhältnis zu wechseln und kontrolliert ab sofort Kraftfahrzeuge aller Art aber hauptsächlich LKW´s. Und da er auf seinem Gebiet ein absoluter Fachmann ist hatte er ein Problem. Er war unentbehrlich und eine längere Segelreise rückte erst mal in weite Ferne.

Nun wunderte ich mich schon, dass die beiden schon drei Monate unterwegs waren und auch noch zwei Monate einplanten um wieder nach Hause zu segeln.

Zumal ich dann auch noch erfuhr, dass Martina im öffentlichen Dienst ist. Da auch einen Job macht, bei dem sie eigentlich unentbehrlich ist, zumal sowieso Mitarbeitermangel herrscht.

Mein Erstaunen wurde immer größer und die Frage drängte sich mir auf, wie haben es die Beiden geschafft sich ihren Traum dieser 5 monatigen Reise zu erfüllen obwohl sie angestellt waren.

Die Lösung war die

Planung

Klaus hatte einen Traum und er begann sich mit der Erfüllung zu beschäftigen und bereitete sich dann drei Jahre auf den Abfahrtstermin vor.
Sein größtes Problem war seine Fachkompetenz, also musste jemand gefunden werden, der ihn ersetzen konnte. In der nächsten Zeit bildete er eine Person aus und fing an seinen Urlaub zu sammeln.

Ähnlich war es bei Martina, wobei es bei ihr zunächst unmöglich schien so lange von der Arbeit frei zu bekommen. Aber sie hatte viele, viele Überstunden. Sie erzählte auch noch, dass es bestimmte Zeiten gab an denen man eher Urlaub bekommen konnte und noch einige Details an die ich mich jetzt nicht mehr erinnere. Und sie plante auch vor.

Traumerfüllung

Und dann war er da, der Abfahrtstag. Sie hatten ihre Sachen auf ihrem Boot verstaut und stachen in See.

Und nun saß ich den beiden gegenüber. Sie erzählten freudestrahlend von ihren Erlebnissen. Am Tag zuvor waren sie zum Beispiel mit ihren Klapprädern, die sie unter dem Tisch im Salon gut verstauen konnten, unterwegs und haben ein kleines Städtchen besucht. Beide machen auf mich einen total entspannten Eindruck.

Wir trafen sie, in dem Becken, bzw. der Marina zwischen den beiden Schleusentreppen bei Berg. Es hatte sich so ergeben, dass sie einen Tag mit uns unterwegs waren und wir immer gemeinsam in den Schleusenkammern waren. Sie legten immer vor uns an der Backbordseite an. Und Martina und der Sohn von der Freundin meines Skipper, der bei uns der “Landmann” war, halfen sich immer gegenseitig mit den Leinen, was das Schleusen sehr vereinfachte.

Wir hatten einen sehr anregenden schönen Abend mit den Beiden. Fuhren auch am nächsten Tag noch ein Stück gemeinsam und dann trennten sich unsere Wege wieder.

<h2Tja, und wie haben sie das jetzt geschafft sich ihren Traum zu erfüllen?

Die Details kenne ich jetzt nicht genau, aber eins weiß ich.

Sie hatten ein Ziel,
sich dann einen Plan gemacht und
dann alles dafür getan ihren Traum zu verwirklichen. TUN

Und ich hoffe, dass ich dich nun auch ein wenig motivieren konnte für dich Mittel und Wege zu finden, um deine Träume zu verwirklichen.

Und dafür wünsche ich dir viel Ausdauer und Ideenreichtum und natürlich wünsche ich dir auch, wie immer

LEBE FREIHEIT
deine
Moni

PS:

Ich freue mich riesige, dass du heute bei Segelpodcast.com dabei warst. Schau was ich dir hier kostenfrei rund ums Thema Segeln noch zur Verfügung stelle.

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Und als Ausklang stelle dir folgendes vor:

Spüre den Wind um die Nase, höre das Plätschern der Wellen in deinen Ohren und lasse deinen Blick über den Horizont schweifen. Du segelst und lebst FREIHEIT.

Bis zum nächsten mal

deine Moni

 

 

Veröffentlicht von

www.segelpodcast.com

Bei Segelpodcast.com von und mit Monika Bubel bekommst du mein gesamtes Segel Wissen und das von meinen Interviewpartnern. Egal ob du schon segelst oder es lernen möchtest, hier bist du genau richtig, wenn du in erlebten Geschichten mehr übers Segeln erfahren möchtest. Bootsführersschein. Sicherheit. Bordleben sind nur einige der Themen. Ich berichte auch von meinen aktuellen Erlebnissen unterwegs und werde immer mal wieder über meine Lieblinge die Wale und Delfine reden. Ich freue mich auf DICH. Einschalten. Zuhören. Relaxen. Lernen. Inspirieren lassen. Tun und FREIHEIT leben. Ich freue mich auf deine Kommentare, Monika

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