017 – Revierinfo2 – Kanaren 2 – La Gomera

017 – Revierinfo2 – Kanaren 2 – La Gomera

In Folge 017 – Revierinfo2 – Kanaren 2 erzähle ich dir ein bisschen über die Kanareninsel La Gomera.

Die Zeit vergeht und heute ist der zweite Freitag nach dem Start der Serie “Revierinfos” Ich werde künftig auch andere Fachleute über ihre Reviererfahrungen befragen, aber heute möchte ich dir noch ein paar Infos zur Kanareninsel La Gomera geben, weil mir diese Insel und auch das Revier zwischen Teneriffa und La Gomera sehr am Herzen liegt.

Hier kannst du dir den Revierführer der Kanaren herunter laden, auf den sich die Seitenangaben beziehen: GUIA_PUERTOS2016

Sei achtsam

Auch hier um La Gomera solltest du wie um Teneriffa herum sehr darauf aufpassen was der Wind macht und immer darauf gefasst sein, dass dir eine Boe von den Bergen runter kommt oder die Düse oder der Kapeffekt zu spüren sind. Und auch die Wellen- und Windrichtung sich ändern kann.

Küstennah ist die Vulkaninsel an manchen Stellen schon sehr spektakulär. An einer Mauer gab es auch massig Vögel, die da wohl zu Hause sind.

Im Meer habe ich schon die falsche Karettschildkröte und einige Delfinarten beobachten dürfen. Großwale kommen auch immer mal wieder hier vorbei.

Marinas auf La Gomera

Marina La Gomera
Playa Santiago
Valle Gran Rey

Marina La Gomera (S. 100)
Mit 335 Anlegern bis zu 20 Meter Länge und Tiefgang bis 8 Meter ist die Marina La Gomera die größte Marina der Kanareninsel La Gomera in der Hauptstadt von La Gomera San Sebastian. Hier befinden sich auch ein paar größere Anleger für die Fähren, die zwischen den Inseln verkehren und ab und zu ist auch ein Kreuzfahrtschiff zu sehen.
Bei der Einfahrt in den Hafen ist zu beachten, dass man den Fähren nicht in die Quere kommt und zwischen den ausgelegten gelben Bojen hindurch zur Hafeneinfahrt fährt. Auch zu beachten ist, dass von den Felsen häufig ein ungemütlicher Wind in den Vorhafen weht und du aufpassen solltest, dass dir die Yacht nicht vertreibt. In der Marina geht es dann mit dem Wind, da sie durch eine Mauer extra geschützt ist. Auf Kanal 9 kannst du dich vorab über Funk bei dem Marinero melden und auch wenn er keine Rückmeldung gibt kommt er, gut sichtbar mit seinem blauen Shirt auf den Steg und weist dir einen Platz zu. Wobei kleinere Yachten nach der Hafeneinfahrt gleich links abbiegen müssen und größere eher geradeaus fahren können.
Das Gelände der Marina ist eingezäunt, man bekommt aber zu jeder Uhrzeit vom Marinero eine Karte für die sanitären Anlagen und das rein und raus gehen aus dem Gelände. Die Damen im Büro sind sehr nett. Und wenn man all seine Unterlagen beisammen hat und nicht gerade Hochbetrieb ist, kann man in ein paar Minuten mit der Anmeldung und dem “geschäftlichen” Teil fertig sein.
San Sebastian selbst ist ein buntes freundliches Städtchen mit einigen Einkaufsmöglichkeiten und guten Restaurants. Wer Zeit und Lust hat sollte einmal den etwas beschwerlichen Aufstieg über die Straße zu dem Hotel oben auf der Klippe machen. Der Hotelgarten ist herrlich mit Palmen angelegt und strahlt einfach nur Ruhe aus und die Aussicht nach Teneriffa ist einfach phantastisch. In San Sebastian kannnst du dir auch ein Auto mieten und Ausflüge ins Binnenland und vor allem nach oben in den Lorbeerwald machen.

Playa Santiago (S. 101)
Ist ein verschlafenes Örtchen im Süden der Insel. Ich war noch nicht mit einer Yacht dort sondern nur über Land. Aber ich habe mich bei dem Marinero erkundigt, ob man hier an der Kaimauer liegen kann und er hat mir bestätigt, dass das geht. Sanitäre Anlagen habe ich nicht gesehen, aber die sind ja auf der Yacht. Wenn man dort fest macht musst du ein Stück um die Bucht laufen bis in das Städtchen. Dort gibt es Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Wenn die Wellen und der Wind aus Süd kommen würde ich hier nicht sein wollen, wegen des Schwells, aber ansonsten kann man hier ruhig mal eine Nacht bleiben oder auch mal nur kurz anlegen um sich die Beine zu vertreten 🙂

Valle Gran Rey (S. 102 – 103)
Das Tal der Könige. Das Hippi Aussteiger Plätzchen der Deutschen. Mit deutschem Metzger und deutschem Bäcker. Die Einfahrt in die von Felsen umgebene Bucht ist breit und übersichtlich. Erst kommt ein Fähranleger links, wo eine Yacht nichts zu suchen hat und dann kommt man links um die Ecke  und kann an der Kaimauer fest machen, wenn Platz ist. Wenn kein Platz ist kann man in der Bucht ankern, da herrscht aber oft ungemütlicher Schwell und man müsste mit dem Dingi an Land.
Es gibt hier auch ein paar Whale Watching Anbieter. Und deren Boote und einige Fischerboote liegen auch an der Kaimauer. Es gibt leider auch hier keine sanitären Anlagen, aber ein nettes Hafen Restaurant mit sehr gutem Essen, wie ich finde. Bei stärkerem Wellengang ist es an der Mauer etwas ungemütlich und beim Fest machen sollte man unbedingt darauf achten genügend Leine zu geben, da es hier auch um die 2 Meter Tide hat. Zudem kann es sein, dass die Leinen scheuern und man gegebenenfalls eine Leinenwache einteilen muss, was ich auch schon einmal erlebt habe. Da ist dann alle Stunde einer der Crew gucken gegangen, ob noch alles in Ordnung ist mit den Leinen.
Gleich beim Anlegen kommt ein Mann der glaube ich Polizist ist und gibt dem Skipper ein Formular zum Ausfüllen. Zum Marinero kommst du, wenn du einfach geradeaus zur Stadt läufst und bevor es aus dem Hafengelände raus geht ist rechts eine steile Treppe die zum Hafenmeister führt. Letztens hatte er einen neuen Computer bekommen und es hat etwas gedauert bis ich die Formalitäten erledigen konnte, aber inzwischen sollte er das ja drauf haben 😉 .

Das Städtchen Las Vueltas ist klein, bunt und gemütlich. Es gibt einige gute Restaurants und man bekommt alles was man zum Leben braucht.
Für mich interessant ist, dass sich hier das Büro von Oceano befindet. www.oceano-gomera.com/de. Oceano bietet vor Ort Whale Watching Ausfahrten mit zwei umgebauten Fischerbooten an und sie haben vor allem eine Menge Infos für Wal und Delfin Freunde. Montag Abend gibt es zum Beispiel immer einen Vortrag über die heimische Wal und Delfin Welt, den ich mit meinen Crews bei meinem einwöchigen Törn: “Im Wal Revier Segeln” auch immer besuche. Und alle die mit waren fanden das sehr interessant und lehrreich.
Oceano bietet aber auch weltweit “Wal Reisen” an und wenn du daran Interesse hast kannst du dich auf der Seite www.oceano-whalewatching.com/ gerne einmal umschauen. Wenn du bei einer Buchung angibst, dass du den Tipp von mir hast, bekommst du zu deiner gebuchten Reise noch ein Geschenk. Hier ist auch ein nützlicher Prospekt von Oceano, der zwar nicht mehr aktuell ist, aber trotzdem gute Tipps zu La Gomera und Whale Watching vor La Gomera enthält. oceano_katalog

Bei meinem letzten Besuch bei Oceano bekam ich von Mitarbeiter Markus den Tipp genau nach Süd zu fahren, wenn ich die Marina verlassen habe. Da trifft man dann meist auf Delfine aber auch mal auf größere Wale wie zum Beispiel Brydewale. Es kommen aber auch immer mal wieder Blauwale vorbei und am 15. März 2016 wurde auch ein Buckelwal gesehen.

Wenn du nicht auf eigenem Kiel oder per Kojencharter nach La Gomera kommst hast du die Möglichkeit in Las Galletas auf Teneriffa eine Yacht zu chartern. In etwa 4-6 Stunden bist du in San Sebastian du könntest aber auch auf direktem Weg nach Las Vueltas, was schätzungsweise 5-8 Stunden dauert. Wenn du allerdings noch ein bisschen nach den Meeressäugern suchen möchtest solltest du dir mehr Zeit nehmen. Buchen kannst du eine Yacht über meinen Geschäftsfreund und Partner www.pro-sailing.de. Da bekommst du dann auch 3 % Rabatt, wenn du meinen Namen oder Wale und Delfine angibst.

Und das waren nun meine Revierinfos2 – Kanaren 2 – La Gomera

Ich hoffe ich konnte dir ein paar nützliche Tipps geben und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn du mit mir, auf eigenem Kiel oder mit Kojen oder Yachtcharter auch einmal die Insel La Gomera besuchen würdest.
Vielleicht warst auch schon einmal dort, da hätte ich dann gerne einmal gewusst was du so erlebt hast. Du kannst mir das gerne auf meinem Blog segelpodcast.com oder in der gleichnamigen Gruppe bei Facebook schreiben.

Und nun wünsche ich dir wie immer

LEBE FREITHEIT

deine Moni

PS:

Ich freue mich riesig, dass du heute bei Segelpodcast.com dabei warst. Schau was ich dir hier kostenfrei rund ums Thema Segeln noch zur Verfügung stelle.

Neben den Shownotes findest du zum Beispiel im Downloadbereich nützliche Dokumente, auch die Fragebögen zu einigen Scheinen und wenn du mir deine Mailadresse anvertraust, die du gleich hier rechts in das Formular eintragen kannst, (ich verspreche, deine Adresse ist bei mir sicher) dann schenke ich dir meine TOP TEN SEGEL WEB ADRESSEN in einem PDF Dokument und in dem Newsletter, den ich dir dann ab und zu schicke gibt es auch weitere nützliche Infos zum Thema SEGELN.

Und als Ausklang stelle dir Folgendes vor:

Spüre den Wind um die Nase, höre das Plätschern der Wellen in deinen Ohren und lasse deinen Blick über den Horizont schweifen. Du segelst und lebst FREIHEIT.

Bis zum nächsten Mal

deine Moni

Veröffentlicht von

www.segelpodcast.com

Bei Segelpodcast.com von und mit Monika Bubel bekommst du mein gesamtes Segel Wissen und das von meinen Interviewpartnern. Egal ob du schon segelst oder es lernen möchtest, hier bist du genau richtig, wenn du in erlebten Geschichten mehr übers Segeln erfahren möchtest. Bootsführersschein. Sicherheit. Bordleben sind nur einige der Themen. Ich berichte auch von meinen aktuellen Erlebnissen unterwegs und werde immer mal wieder über meine Lieblinge die Wale und Delfine reden. Ich freue mich auf DICH. Einschalten. Zuhören. Relaxen. Lernen. Inspirieren lassen. Tun und FREIHEIT leben. Ich freue mich auf deine Kommentare, Monika

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